Das M&A-Geschehen mit deutscher Beteiligung in 2019: Analyse in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Viel verkauft – wenig eingenommen

Wie bereits in den vergangenen Jahren hat Oaklins Germany für die Frankfurter Allgemeine Zeitung auch in 2019 wieder das M&A-Geschehen mit deutscher Beteiligung ausgewertet. Basierend auf den Oaklins-Analysen und einem ausführlichen Interview mit Oaklins Germany Vorstand Dr. Florian von Alten am 13.12.2019, hat Georg Giersberg, Redakteur der FAZ, einen sehr interessanten Artikel über die M&A-Transaktionen in 2019 verfasst (s. PDF).

Auch wenn das aggregierte Transaktionsvolumen sich verringert hat, blieb die Anzahl der Transaktionen in etwa auf dem hohen Vorjahresniveau von knapp 2.300 Transaktionen. Daher können alle Beteiligten mit dem M&A-Jahr 2019 sehr zufrieden sein.

Zwei wesentliche Veränderungen haben sich jedoch gegenüber 2018 ergeben: Erstens ist das Bewertungsniveau auf Basis des EBITDA-Multiples aufgrund der schwächeren Zukunftsaussichten branchenübergreifend leicht gesunken. Davon ausgenommen sind allerdings „heiße“ Sektoren wie z.B. die Bereiche Sensorhersteller, Medizintechnik und Batterietechnologie. Zweitens werden die Transaktionsobjekte sehr viel genauer auf Herz und Nieren geprüft. Due Diligence Prozesse dauern daher länger. Verkäufer sollten sich darauf entsprechend vorbereiten.

Auch für 2020 ist Oaklins Germany positiv gestimmt. Hohe Liquidität und Börsenkurse sorgen weiterhin für ein starkes Interesse vor allem an attraktiven Zielunternehmen. Nachfolgethemen, Carve Outs und Private Equity werden auch in 2020 für ein reges M&A-Geschehen sorgen.

Für Beteiligungen (ab 10 % aufwärts) und Übernahmen mit deutscher Beteiligung auf Käufer- oder Verkäuferseite wurden in diesem Jahr nur 150 Milliarden Euro ausgegeben gegenüber 255 Milliarden Euro im Vorjahr. Die Differenz beruht zwar auch auf leicht rückläufigen Preisen, vor allem aber speist sie sich aus dem Ausbleiben großer Megatransaktionen. Georg Giersberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung

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