COVID-19:

Statement des Vorstands von Oaklins Germany und

Übersicht unserer Beiträge zum Thema 'Coronavirus'

Update vom 24. September 2020:

Seit dem Ausbruch der mittlerweile weltweiten Pandemie „Corona / COVID 19“ ist nun gut über ein halbes Jahr vergangen. Die Verbreitung des Virus unter der Weltbevölkerung schreitet weiter voran – zum Teil in den ersten Ländern der Pandemie in Form einer sogenannten zweiten Welle. Auch die volkswirtschaftlichen Auswirkungen verbreiten sich rund um den gesamten Globus viral. Gigantische Hilfsprogramme versuchen Schadensbegrenzung zu erreichen.

Naturgemäß können nicht alle Einzelschäden ausgeglichen werden und über den Domino-Effekt und die Globalisierung der Wirtschaft ist das Gesamtmaß des weltwirtschaftlichen Schadens noch nicht erkennbar. Erst die Verhinderung der Ausbreitung durch großflächige Verfügbarkeit eines Impfstoffes wird die Einschränkungen des täglichen Lebens der Bevölkerung wieder reduzieren und damit eine langsame Rückkehr der normalen Lebensbedingungen und der wirtschaftlichen Abläufe zu Vor-Corona-ähnlichen Zuständen ermöglichen. Die Verbannung von Corona in die Geschichtsbücher und die völlige Etablierung eines „New Normal“ wird unseres Erachtens noch Jahre dauern.

Wie reagiert eine M&A-Weltorganisation wie Oaklins auf diese "Corona-Krise" und an welchen Stellen ist unser Geschäft wie stark betroffen?

Mittlerweile kehren unsere Mitarbeiter schrittweise – je nach Infektionsstand in den Ländern – aus dem Home-Office in den Büro-Alltag zurück. Durch die vorübergehend erzwungene Home-Office-Erfahrung hat sich die Flexibilität hinsichtlich Büro- oder Home-Office-Nutzung jedoch positiv entwickelt. Für unsere Mandanten ist im Zeitalter der Digitalisierung der Ort unserer Tätigkeit nicht entscheidend oder qualitätsbeeinflussend.

Unsere M&A-Prozesse sind insgesamt durch die Reiseeinschränkungen etwas verzögert. Zwar lassen sich verschiedene Schritte des M&A-Prozesses durch Video-Konferenzen oder digitalen Datenaustausch substituieren. Einige persönliche Treffen sind jedoch in den meisten Fällen erforderlich. Dennoch konnte Oaklins national und international seit Jahresbeginn 2020 eine Vielzahl von Transaktionen abschließen. Auf Jahresbasis erwarten wir für 2020 jedoch einen spürbaren Rückgang der Transaktionszahlen.

Gleichzeitig erhalten wir aber erfreulicherweise eine rege Nachfrage nach neuen Mandaten und auch nach Kaufgelegenheiten.

Interessanterweise führt die Krise offensichtlich über die Irritation von etablierten Markt- und Denkstrukturen auch zu positiven Impulsen für mögliche M&A-Transaktionen. Lange undenkbar gedachte Unternehmensverkäufe werden auf einmal angestoßen.

Bewertungsseitig kommt es durch die Krise zunächst im großen Durchschnitt der Branchen zu einer leichten Reduktion der Bewertungsmultiplikatoren (im Bereich von 10-20%). Einzelne Krisengewinner-Branchen können aber sogar einen Anstieg der Multiplikatoren verzeichnen. Infolge der eskalierenden Staatsverschuldung weltweit ist das niedrige Zinsniveau auf längere Sicht zementiert, was zu einer deutlichen Stützung der Sachanlagen-Werte (u.a. insb. Immobilien und Unternehmensbeteiligungen) führt.

In der Rubrik 'COVID-19' hier auf unserer Website finden Sie eine Übersicht aller Beiträge mit Bezug zu den Auswirkungen der Krise:

Zur Rubrik COVID-19 (DE) mit folgenden deutschsprachigen Beiträgen:

Zur Rubrik COVID-19 (EN) mit folgenden englischsprachigen Beiträgen:

Über Oaklins

Oaklins ist eine globale M&A-Beratung. Mit 850 Professionals in 45 Ländern schließen wir jährlich über 300 M&A-Transaktionen im Mid-Market ab. Im Schwerpunkt beraten wir Unternehmer bei der Regelung ihrer Nachfolge durch den Verkauf des eigenen Unternehmens. Darüber hinaus unterstützen wir Konzerne, Investoren und Industriegruppen bei dem Zu- oder Verkauf von Gesellschaften. Durch unsere Internationalität, unsere Branchenexpertise sowie unseren Zugang zu Entscheidungsträgern erreichen wir herausragende Ergebnisse für unsere Mandanten im In- und Ausland.

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